Inosit (myo-Inositol)

Vorstufe zu diversen Botenstoffen im Körper, kommt natürlich in vielen Geweben von Tieren und Pflanzen vor. In Pflanzen liegt es oft in Form von sogenannten Phytaten vor und ist vom Menschen nicht verstoffwechselbar. In bestimmten Pflanzenextrakten jedoch, wie beispielsweise Lecithinen, ist es hingegen leicht verdaulich und bioverfügbar. Inosit spielt eine wichtige Rolle bei vielen Signalübertragungsprozessen (Insulinsignalübertragung, Nervleitung, Kontrolle der intrazellularen Calciumkonzentration, Modulation der Serotoninaktivität, Fettstoffwechsel und Senkung von Blutcholesterin). Einige Studien weisen vielversprechende Ergebnisse auf, dass die hochdosierte Einnahme von myo-Inositol gegen verschiedene psychotische Symptome, wie beispielsweise Bulimie, Panikstörungen, Zwangsstörungen, Agoraphobie sowie unipolare und bipolare Depressionen wirksam ist.

Referenzen:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11386498

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7726322

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9169302

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8780431